*Ultrà Biblioteka*

Griff in die Tonne: Roadshow – Forget Wikipedia!

In Dutt Up! on 10. Juni 2013 at 10:11

Mit einem – sicherlich nett gemeinten – aber doch zielsicher ausgeführten Griff in die Tonne, wagt die Hochschule der Medien einen großen Schritt zurück in die bibliothekarische Vergangenheit. Glückwunsch dazu!

Roadshow – Forget Wikipedia!

So eine Idee illustriert sehr gut, an welcher Stelle es im Bibliotheksmenschen ausbildenden universitären Bereich bereits hakt.

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Das große Ganze

In Dutt Up! on 14. Mai 2013 at 12:06

Im ersten Entwurf für diese Dienstags-Pöbelei stand als Titel „Schluss mit dem Technik-Populismus“.

Woher kam dieser sich in der ersten Idee für eine Überschrift wiederspiegelnde Aufreger? Natürlich aus der BuB – wie so oft. Was mich dann da aufregt sind gar nicht die Inhalte die dort stehen, sondern die vielen Dinge die dort nicht stehen. Exemplarisch dafür ist – und es tut mir ein bißchen leid, dass es schon wieder ihn trifft – der Artikel „Apps downloaden ist wichtiger als RAK“ von Christoph Deeg (das gleiche gilt für den Artikel von Boris Hänßler, der fühlt sich an als hätte mir jemand das Internet ausgedruckt). Nachdem ich den Artikel fertig gelesen hatte, blieb kaum mehr als pure Ablehnung übrig (obwohl ich gerade den Teil des Satzes „[…] ist wichtiger als RAK“ immer unterschreiben würde).

Ein glänzendes Plädoyer für Eigenverantwortlichkeit…

In Bib ’n’ Roll on 7. Mai 2013 at 18:32

Unter dem Titel: „Alles Grauzone!“ – Bibliotheken in die Pflicht nehmen  findet sich beim Blog „Lauter Bautz’ner“ ein Erlebnisbericht , der auf wunderbare Weise den Bogen schlägt von Kommunalpolitik über Jugendschutz und Musik zu bibliothekarischer Verantwortung. Er zeigt insbesondere auch (ohne es deutlich erwähnen zu müssen), dass die Zensurdebatte – wie in der letzten BuB – vom falschen Ende her geführt wird.

Es geht in diesen Diskussionen zumeist nur um den Zugang zu Informationen und negiert – was einer meiner persönlichen Haupfvorwürfe an meinen eigenen Berufsstand ist – die Verantwortlichkeit für die Wirkung der Medien. Bei Social Media fällt uns das alles ganz leicht, da finden sich Anleitungen zum sicheren Umgang mit eigenen Daten usw., für den Umgang mit menschenverachtenden Medien fehlt fast jede (berufs-)öffentliche Diskussion.

Ein Plädoyer solcher Art findet man im Raum bibliothekarischer Arbeit in Öffentlichen Bibliotheken viel zu selten* . Somit also eine ganz klare Leseempfehlung (wie so oft schon) für den „Lauter Bautz’ner“-Blog.

DonBib

*außer hier im Blog selbstverständlich (HÖHÖHÖ)